Flutopfer-Stiftung von 1962

Die Flutopfer-Stiftung von 1962 wurde durch die Freie und Hansestadt Hamburg aus einem Teil der Spenden anlässlich der Sturmflut von 1962 gegründet. Sie unterstützt bis heute Hinterbliebene von Flutopfern durch eine monatliche Rente. Die Stiftung erhielt auch den Auftrag, zerstörten Wohnraum wieder herzustellen. Sie konzentrierte sich dabei auf Angebote für bedürftige ältere Menschen. Zuerst eröffnete die Seniorenwohnanlage in Wilhelmsburg inmitten des Zentrums des ehemaligen Flutgebietes. Wer hier einzog, hatte meist seine Wohnung durch die Flut verloren oder musste diese für neue Hochwasser-Schutzbauten aufgeben.

Weitere Seniorenwohnanlagen wurden in Lohbrügge, Eidelstedt und Meiendorf gebaut. Auch wenn dort nur in Einzelfällen ältere Hamburgerinnen und Hamburger einzogen, die von der Sturmflut betroffen waren, so trug die Stiftung mit diesem Angebot doch spürbar zu einer preiswerten und seniorengerechten Wohnungsversorgung in Hamburg bei.
Heute vermietet die Flutopfer-Stiftung von 1962 an vier Standorten rund 620 seniorengerechte Mietwohnungen mit Betreuung und betreibt einen ambulanten Pflegedienst. Alle Wohnungen werden ausschließlich an Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen vermietet. Rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Stiftung tätig.

Hauptverwaltung Hamburger Straße 152
22083 Hamburg
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Flutopfer-Stiftung von 1962