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Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen

Eine erfolgreiche Agenda erfordert Partnerschaften zwischen Regierungen, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft und das auf globaler, nationaler und regionaler Ebene. In kritischen Bereichen wie der nachhaltigen Energie, Infrastruktur und des Verkehrs sowie Informations- und Kommunikationstechnologien sind dazu langfristige Investitionen notwendig. Deshalb fordert das siebzehnte SDG gestärkte Umsetzungsmittel: Die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung soll mit neuem Leben erfüllt werden.

Dazu fällt mir die Körber-Stiftung mit dem Paris Peace Forum oder die EU-LAC-Stiftung ein. Unten finden Sie einen Beitrag der Stiftungen. Schauen Sie gerne mal rein, dazu einfach runterscrollen.

Beiträge der Stiftungen:

Körber-Stiftung

Inwiefern trägt Ihre Stiftung dazu bei, das erste SDG zu fördern und zu etablieren?

Die Körber-Stiftung ist Gründungsmitglied des Paris Peace Forum. Das Friedensforum setzt sich mit einem Netzwerk von weltweiten Partnern aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Wirtschaft dafür ein, die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Frieden und Sicherheit, Umwelt, Entwicklung, neue Technologien, inklusive Wirtschaft sowie Kultur und Bildung zu stärken.

2020 brachte der „Finance in Common Summit“ am Rande des Paris Peace Forum zum ersten Mal öffentliche Entwicklungsbanken aus der ganzen Welt zusammen. Ziel war es, weltweite öffentliche Investitionen zu koordinieren, um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und das Pariser Klimaabkommen zu erreichen.

EU-LAC-Stiftung

Inwiefern trägt Ihre Stiftung dazu bei, das erste SDG zu fördern und zu etablieren?

Lateinamerika, die Karibik und die Europäische Union haben starke Beziehungen und teilen eine gemeinsame Geschichte, universelle Werte und politische Interessen. In der CELAC-EU-Ministererklärung (Brüssel, 2018) haben sich beide Regionen verpflichtet, aktuelle internationale Umstände und neue globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen und den Multilateralismus weiter zu stärken.

Angesichts der COVID-19-Pandemie wird jedoch das Bekenntnis beider Regionen zu einer regelbasierten internationalen Ordnung auf den Prüfstand gestellt. In dieser sich verändernden Weltordnung ist es wichtig, die biregionale Partnerschaft zu stärken, um ihren Einfluss zu erhöhen und gemeinsame Werte zu schützen. Dieses Momentum bietet die Gelegenheit, die Vorteile und das Potenzial der biregionalen strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Lateinamerika/Karibik auszuschöpfen, um den Multilateralismus als tragfähige Architektur neu zu positionieren, und zwar aus einer Perspektive gemeinsamer Werte, Probleme und Lösungen. Die EU-LAC-Stiftung arbeitet dafür mit verschiedenen Partnern auf unterschiedlichen Ebenen (UN-Agenturen, internationale Organisationen, Regierungen, Universitäten und Organisationen der Zivilgesellschaft) zusammen.

Erzählen Sie uns von einem Projekt zum SDG.

Im Jahr 2020 haben wir einige Publikationen herausgegeben, die sich dem Thema der Neuerfindung des Multilateralismus, insbesondere der Beziehungen zwischen der Karibik, Lateinamerika und der Europäischen Union widmen, u.a. "Revisiting bi-regional relations: the EU-Latin American dialogue and diversification of interregional cooperation" und "The New Multilateralism in the Age of COVID-19 from the perspective of the European Union - Latin America and the Caribbean relations".

Projekte

Hamburg Media School Stiftung: Werteorientierter Werbefilm

Innerhalb von zwei intensiven Semestern werden im Masterstudiengang »Werteorientierter Werbefilm« junge, bereits filmerfahrene, gesellschaftspolitisch engagierte und begabte Absolventinnen und Absolventen affiner Studienfächer zu Werbefilmproduzentinnen und Werbefilmproduzenten weitergebildet.

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Rüdiger Kurt Bode-Stiftung: Wasser-Ressourcenpreis

Der Preis zeichnet Forscherpersönlichkeiten aus, die in der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft in interdisziplinärer, praxisorientierter Forschungsarbeit herausragende Strategien und Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der globalen Wasserressourcen entwickeln. Die bisherigen Preisträger: 2012: Professor … weiterlesen

Marianne und Dr. Fritz Walter Fischer-Stiftung: Landnutzungskonflikte zwischen Mensch und Wildtieren

Die Rückkehr des Wolfs und die Erholung der Bestände von Wildschwein und Kranich führen vor allem in landwirtschaftlich geprägten Gebieten zu Nutzungskonflikten. Spannungsfelder ergeben sich einerseits für Landwirte, aber auch für Naturschützer, … weiterlesen

Bauer-Hollmann Stiftung: Juniorforschungsgruppe „Salzwiesen im Klimawandel“

Salzwiesen sind einzigartige Ökosysteme zwischen Land und Meer. Sie sind Lebensraum für hochspezialisierte Pflanzen und Tiere und bieten Schutz vor Sturmfluten, zudem filtern sie Schadstoffe aus dem Wasser und leisten als Kohlenstoffsenken einen Beitrag zum Klimaschutz. Mit Fortschreiten … weiterlesen