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Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern

Weltweite Tötungsdelikte, Gewalt gegen Kinder, Menschenhandel und sexuelle Gewalt müssen bekämpft werden, um friedliche und integrative Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Das und allen Menschen Zugang zur Justiz zu ermöglichen sowie leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufzubauen, fordert das sechzehnte Nachhaltigkeitsziel (SDG).
Dazu fällt mir auf Anhieb die Deutsche Nationalstiftung ein, die u.a. mit dem Projekt SchulBrücken einen Beitrag zur Sicherung des Friedens leistet. Schauen Sie sich unten den Beitrag einmal an.

Beiträge der Stiftungen:

Deutsche Nationalstiftung

Inwiefern trägt Ihre Stiftung dazu bei, das 16. SDG zu fördern und zu etablieren?

Die Deutsche Nationalstiftung verfolgt mit ihrer Arbeit einen dreifachen Zweck: sie will das Zusammenwachsen Deutschlands fördern, die Idee der deutschen Nation als Teil eines vereinten Europas stärken und zu einer nationalen Identität in einem friedlichen, weltoffenen Deutschland beitragen. Wir haben folglich neben der innerdeutschen, auch die europäische Sichtweise im Blick, und sind davon überzeugt, dass ein geeintes, gestärktes Europa einen wichtigen Beitrag zur Friedenssicherung in der Welt leisten kann.

Erzählen Sie uns von einem Projekt

Die SchulBrücken sind unser internationales Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsprojekt. Wir bieten mehrere Male im Jahr jeweils knapp 50 Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgänge, aus vielen europäischen Ländern für acht Tage die Möglichkeit des gemeinsamen Lernens. Die Idee dahinter ist, dass die nationale Identität und deren Zukunft ohne Europa nicht zu definieren ist. Die Gemeinsamkeiten der europäischen Nationen kann man nur durch Vergleich und unmittelbare Begegnung entdecken – das muss schon in der Schule beginnen. Die Schülerinnen und Schüler verstehen Europa und seine Geschichte besser, diskutieren über dessen Zukunft, begegnen sich, entwickeln Verständnis füreinander, arbeiten zusammen an schwierigen Aufgaben, schließen dabei Freundschaft und bleiben oft lange Zeit über die Brücke hinaus in Kontakt.

Angesichts der aktuellen politischen Situation, die europaweit geprägt ist durch den Vormarsch des Rechtsextremismus und des Rassismus, der Debatten zum Klimawandel und der Corona- und Finanzkrise, wird die Frage der Gestaltung der Zukunft Europas immer drängender. Zukunftsängste machen sich breit und werden geschürt, das Hier und Jetzt in Frage gestellt und oft wird von Orientierungskrisen gesprochen. Mit der SchulBrücke wird ein Raum für eine offene, vor allem theoretisch und geschichtlich fundierte Debatte über Zukunftsfragen geschaffen. Die Teilnehmenden werden durch wissenschaftlich gesicherte Informationen, methodisches Handwerkzeug und eine philosophisch ganzheitliche Betrachtungsweise befähigt, Kompetenzen zu entwickeln, die Zukunftsfragen, jenseits von Ängsten auf einem hohen theoretischen Niveau anzugehen. Letztendlich zielt das Seminar darauf, den Jugendlichen theoretisches Rüstzeug zu vermitteln, sie zum kreativen, phantasievollen Querdenken anzuregen, und vor allem Mut zu machen, sich wirkungsmächtig in die Zukunftsgestaltung Europas einzubringen.

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Fotocredits: Deutsche Nationalstiftung

Wie kann man sich engagieren?

Neben den SchulBrücken vergibt die Deutsche Nationalstiftung jährlich den Deutschen Nationalpreise, veranstaltet Diskussionsveranstaltungen und gibt jährlich die „Berichte zur Lage der Nation“ heraus. Das Stiftungskapital besteht ausschließlich aus privaten Mitteln. Wir sind auf Spenden angewiesen. Auch die SchulBrücken werden finanziert mit Fördersummen anderer Stiftungen und privaten Spenden. Durch Ihre Spende können Sie dazu beitragen, dass die SchulBrücken stetig wachsen.

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