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Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Der Klimawandel betrifft uns alle: Der Meeresspiegel steigt, die Wetterereignisse werden immer extremer und die Treibhausgasemissionen erreichen Höchstwerte. Obwohl v.a. die Industrienationen dafür verantwortlich sind, trifft es die Ärmsten und Schwächsten am stärksten. Ziel ist es, den Ländern beim Übergang in saubere und widerstandsfähige Volkswirtschaften zu verhelfen, um Emissionen zu reduzieren. Das dreizehnte SDG fordert umgehende Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen.

Das klingt spannend, da kenne ich drei Stiftungen in Hamburg, die sich explizit mit Maßnahmen für den Klimaschutz beschäftigen: Ich denke dabei an die Loki Schmidt-Stiftung, die Umweltstiftung Michael Otto und die WAS TUN! Stiftung für gesellschaftliches Engagement. Die drei Stiftungen haben uns dazu Material geschickt, schauen Sie doch direkt mal rein!

Beiträge der Stiftungen:

Loki Schmidt-Stiftung

Umweltstiftung Michael Otto

Inwiefern trägt Ihre Stiftung dazu bei, das dreizehnte SDG zu fördern und zu etablieren?

Die Umweltstiftung Michael Otto engagiert sich mit ihren Initiativen und Kooperationen unmittelbar für die SDGs, sei es durch Kooperationsprojekte wie das F.R.A.N.Z.-Projekt gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband oder unsere neueste Initiative zum Moorschutz mit der Michael Succow Stiftung. Darüber hinaus setzen wir mit unseren Trägerschaften oder auch Dialogprojekten wie den Hamburger Gesprächen für Naturschutz neue Impulse in allen Bereichen der 17 SDGs. Für die Stiftungstage 2021 wollen wir uns mit dem Bildungskonzept AQUA-AGENTEN sowie unserer Trägerschaft des Nachhaltigkeitsforums Hamburg (NFH) präsentieren.

Das Nachhaltigkeitsforum Hamburg zeigt relevante Themen der Nachhaltigkeit in Hamburg auf, bündelt unterschiedliche Perspektiven der Zivilgesellschaft und erarbeitet daraus kritische Positionen und konkrete Empfehlungen. Ziel ist es, die Politik und Verwaltung Hamburgs in der nachhaltigen Entwicklung der Stadt zu bestärken.

Erzählen Sie uns von einem Projekt zum SDG.

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Das Nachhaltigkeitsforum wurde im Jahr 2018 vom Hamburger Senat ins Leben gerufen, um als zivilgesellschaftliches Gremium die Umsetzung der SDG in Hamburg zu unterstützen und kritisch-konstruktiv zu begleiten. Mitglieder des Forums sind rund 25 Akteurinnen und Akteure aus diversen zivilgesellschaftlichen Organisationen, um eine möglichst breite Perspektive auf Nachhaltigkeitsthemen in Hamburg zu ermöglichen.

Als Grundlage für die Arbeit des NFH dient die „SDG-Drucksache“ (Nr. 21/9700) des Senats vom 4. Juli 2017, in der vier zentrale Handlungsbereiche für die Stadt festgelegt sind: Umwelt und Stadt, Nachhaltige Wirtschafts- und Finanzpolitik, Teilhabe und sozialer Zusammenhalt sowie Bildung und Wissenschaft. Auch übergreifende Querschnittsthemen wie Gleichstellung, Korruptionsbekämpfung, Hamburgs globale Verantwortung, Kunst und Kultur sowie Digitalisierung werden behandelt. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen widmen sich die Mitglieder des NFH den Themen der Drucksache, um die „Dekade des Handelns“ für die Umsetzung der SDG in Hamburg zu nutzen.

Wie kann man sich engagieren? 

Eines der aktuellen Themen des NFH dreht sich um die nachhaltige öffentliche Beschaffung der Stadt Hamburg, auch in Verknüpfung zum Lieferkettengesetz der Bundesregierung. Dazu wurde im letzten Jahr eine digitale Podiumsdiskussion veranstaltet, deren Mitschnitt online verfügbar ist. Außerdem setzt sich das NFH aktiv dafür ein, dass die Stadt zielgerichtete Indikatoren zur Überprüfung der Umsetzung der SDG einführt und durch ein geeignetes Monitoring-System regelmäßig bewertet. Weitere Aktivitäten des Forums umfassen die Begleitung des Hamburger Klimaplans und des Masterplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), sowie Themen zur Guten Arbeit und Armutsbekämpfung/-vermeidung.

Wenn sie über die Aktivitäten des NFH auf dem Laufenden bleiben möchten, dann melden Sie sich gerne unter info (at) nachhaltigkeitsforum.org und wir nehmen Sie in unseren Verteiler auf! Weitere Informationen zum NFH, den Mitwirkenden und den Arbeitsgruppen erhalten sie auf www.nachhaltigkeitsforum.org.

WAS TUN! Stiftung für gesellschaftliches Engagement

Erzählen Sie uns von einem Projekt zum SDG.

STADTGEMÜSE – WAS TUN! fürs Klima

Gemeinsames Gärtnern am Hochbeet bedeutet nachhaltig etwas fürs Stadtklima zu tun – und das im doppelten Wortsinn: STADTGEMÜSE fördert nachbarschaftliche Gemeinschaft und trägt gleichzeitig für den Klimaschutz bei. Urbane Gärtnergemeinschaften sorgen für mehr Artenvielfalt und mehr Aufenthaltsqualität in der Großstadt und verbessern so den ökologischen Zustand der Großstadt vielfältig. Selbst angebaute Lebensmittel benötigen keine Transportwege, keine Verpackungen und keine Pestizide. Mit der Sichtbarkeit der Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner erhöhen wir das Bewusstsein für regional angebaute Ware und tragen so zu einer Veränderung im Konsumverhalten bei.

Gleichzeitig bringen wir durch gezielte Aktionen und beim gemeinsamen Gärtnern Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft in unseren Vierteln näher zusammen.

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Zusammenwächst alles besser

Derzeit betreiben wir 2 STADTGEMÜSE Standorte bei Wohnunterkünften für Geflüchtete. Weitere sind im Aufbau. Mit unseren Hochbeetgärten ermöglichen wir einen aktiven Austausch zwischen Bewohnerinnen bzw. Bewohnern der Unterkunft und des Stadtteils. Das stärkt nicht nur die soziale, interkulturelle Gemeinschaft des Stadtteils, sondern fördert die sprachlichen Kompetenzen der Geflüchteten, das Kennenlernen anderer Kulturen und steigert die Verbundenheit untereinander. Mit gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung freuen sich die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner über die gemeinsamen Erfolge beim Gärtnern, Ernten und Kochen. Auch die Kommunikation der Menschen aus vielen Herkunftsländern innerhalb der Unterkunft profitiert von diesem lebendigen Treffpunkt und führt sie zusammen. Die Gartenfläche ist ein beliebter Ort für die Kinder, an dem sie spielen, die Pflanzen beobachten, Erfahrungen und Wissen sammeln.

Im September haben wir außerdem eine Klimainitiative gestartet. Indem wir 33 Hochbeete verschenkt und damit die Gründung neuer STADTGEMÜSE-Teams ermöglicht haben, etablieren wir das Stadtgärtnern im ganzen Hamburger Stadtgebiet. Die Teams werden bis zur Ernte mit Material und Know-how begleitet, um ein langfristiges bestehen der neuen Gartenoasen sicherzustellen.

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Wie kann man sich engagieren? 

Jeder kann WAS TUN!

Wir von der jungen Stiftung WAS TUN! glauben, dass jeder zu einer nachhaltigen, klimaschonenden, umweltverträglichen und menschenwürdigen Weltgesellschaft beitragen kann. Das verlangt nach vereinten Kräften und beherztem Anpacken eines jeden einzelnen. Wir leben in einer Demokratie, die uns die Möglichkeit gibt mitzugestalten. Deswegen haben wir uns entschlossen, was zu tun - und möchten viele Menschen motivieren, auch diese Chance zu ergreifen.