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Ziel 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen

Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken umstellen. Gegenwärtig steigt der Materialverbrauch natürlicher Ressourcen sowie die Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung. Das 12. Nachhaltigkeitsziel (SDG) möchte daher nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen. Dazu gehört unter anderem die Aufklärung der Verbraucher*in über nachhaltigen Konsum und Lebensstil durch Normen und Labels.

Mit diesem SDG beschäftigen sich unter anderem die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und Save Our Future - Umweltstiftung. Schauen Sie unten!

Beiträge der Stiftungen:

Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Zwischenraum - Gespräch und Austausch in Kooperation mit dem Hadley's

Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie hier.

 

Save Our Future - Umweltstiftung

Inwiefern trägt Ihre Stiftung dazu bei, dass zwölfte SDG zu fördern und zu etablieren?

Als Save Our Future - Umweltstiftung wollen wir eine nachhaltige Entwicklung in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft fördern. Unser Fokus liegt seit vielen Jahren auf der Förderung von Bildung nachhaltige Entwicklung (BNE), insbesondere in der frühkindlichen und non-formalen Bildung.

Wir möchten dazu motivieren, die Welt verantwortlich mitzugestalten. Wir ermöglichen den Blick über den eigenen Tellerrand und fördern Wertschätzung für Natur und Ressourcen, für Menschen und Dinge, und sensibilisieren für individuelle Handlungsoptionen. Umsicht, Fairness, Solidarität und Toleranz sind dabei für uns von zentraler Bedeutung.

Dabei ist es uns wichtig, Neugierde zu wecken und zu begeistern. Wir schaffen Anreize dafür, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu denken und zu handeln. Wir stoßen Veränderungs- und Bildungsprozesse an und hinterfragen etablierte Konsumgewohnheiten. Dabei vermitteln wir, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen möglich sein kann.

Erzählen Sie uns von einem Projekt zum SDG 12.

Bereits seit 2008 existiert unser Projekt „KITA21“, mit dem wir derzeit Kitas in Hamburg und Schleswig-Holstein bei der Gestaltung von Bildungsarbeit zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und zukunftsrelevanten Themen unterstützen. Dabei konzentrieren wir uns schwerpunktmäßig auf Themen rund um Konsum, Abfall, Energie, Mobilität und Ernährung. Mit unseren Fortbildungen unterstützen wir pädagogische Fachkräfte darin, nachhaltige Denk- und Handlungsweisen für Kinder erlebbar zu machen und in der Praxis umzusetzen. Zusätzlich bieten wir Unterstützung im Sinne von Beratungen und Vernetzung, denn gemeinsam können wir mehr bewegen.

Insgesamt konnten bereits über 400 KITA21-Auszeichnungen vergeben werden. Dafür haben sich bereits mehr als 800 pädagogische Fachkräfte mit uns auf den Weg gemacht, ihre Kita zu einem Lernort für nachhaltige Entwicklung zu machen.

Gemeinsam mit engagierten Pädagog*innen und Kitas können nachhaltige Zukunftsvisionen Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Wie kann man sich engagieren?

Die Einführung, Verstetigung und Verankerung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist das zentrale Anliegen der Bildungsinitiative KITA21. Daher unterstützt das Programm Kitas bei der Gestaltung von Bildungsarbeit zu zukunftsbedeutsamen Themen mit Fortbildung, Vernetzung und Zertifizierung. Alle interessierten Kitas sind zum Mitmachen eingeladen.

Warum ist die Erreichung dieses SDGs ein besonderes Anliegen Ihrer Stiftung?

Wir sind davon überzeugt, dass jede und jeder Einzelne einen großen Beitrag leisten kann, um das Zusammenleben auf unserer einen Welt verantwortlich mitzugestalten. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Veränderungsprozesse anzustoßen und einen Wandel hin zu einem Miteinander zu fördern, in dem ökologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Belange im Einklang stehen. Dabei fühlen wir uns den Zielen und Werten einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 mit den SDGs verpflichtet.
In einer Kita, die Lernort für nachhaltige Entwicklung ist, wird die pädagogische Praxis mit der Gestaltung der Einrichtung und einer umweltbewussten und verantwortungsvollen Bewirtschaftung und Beschaffung verknüpft und ist an den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet.

Projekte

Hamburg Media School Stiftung: Werteorientierter Werbefilm

Innerhalb von zwei intensiven Semestern werden im Masterstudiengang »Werteorientierter Werbefilm« junge, bereits filmerfahrene, gesellschaftspolitisch engagierte und begabte Absolventinnen und Absolventen affiner Studienfächer zu Werbefilmproduzentinnen und Werbefilmproduzenten weitergebildet.

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Benita Quadflieg Stiftung: Segeln auf der Fortuna – Nachhaltigkeit und Inklusion

Auf dem Traditionssegelschiff Fortuna werden Reisen mit sozialem, pädagogischem und therapeutischem Zweck durchgeführt. Gemeinsam setzen und bedienen die Mitreisenden die Segel, kochen, angeln und erkunden das Land. Kinder mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen sammeln wertvolle Erlebnisse an … weiterlesen