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Ziel 10: Weniger Ungleichheiten

Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern

Die wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit und gilt auch als eine der ausschlaggebenden Fluchtursachen. Wirtschaftswachstum allein ist nicht ausreichend, um Armut zu reduzieren. Es muss integrativ gestaltet werden und die drei Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung – Wirtschaft, Soziales und Umwelt – umfassen. Das zehnte SDG fordert dazu, Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern.
Wachsende Ungleichheit zu verringern ist ein sehr weit gefasstes und gleichzeitig wichtiges Nachhaltigkeitsziel, deswegen habe ich dazu viele Stiftungen gefunden. Sie haben verschiedene Ansätze und arbeiten doch auf dasselbe Ziel hin. Ich habe dazu Beiträge von Acción Humana, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, der Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit und der HSV-Stiftung "Der Hamburger Weg" für Sie. Schauen Sie doch mal rein!

Beiträge der Stiftungen:

Acción Humana

Hier finden Sie die Website der Stiftung.

 

Deutsche Kinder-und Jugendstiftung

Inwiefern trägt Ihre Stiftung dazu bei, das zehnte SDG zu fördern und zu etablieren?

Wir als Deutsche Kinder- und Jugend-Stiftung (DKJS) setzen uns seit 1994 gemeinsam mit vielen Partnern erfolgreich für mehr Bildungsgerechtigkeit und eine bessere gesellschaftliche und digitale Teilhabe junger Menschen ein. Unser Hamburger Standort kümmert sich als einer von 12 Stiftungsstandorten schwerpunktmäßig um die Bereiche Integration und Vielfalt, digitale Bildung sowie kommunales Bildungsmanagement für die Metropolregion Hamburg. Mit unseren Programmen zahlen wir vor allem auf folgende SDGs ein: Hochwertige Bildung, Geschlechtergleichheit und weniger Ungleichheiten.

Erzählen Sie uns von einem Projekt zum SDG.

Unsere 15 festangestellten Mitarbeitenden in Hamburg arbeiten in aktuell 3 Programmen:

  1. Die Transferagentur für Großstädte, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, unterstützt Großstädte organisatorisch und inhaltlich bei der Weiterentwicklung einer kommunalen Bildungssteuerung.
  2. Um den Abbau ungleich verteilter Bildungschancen und struktureller Benachteiligungen geht es im Programm „Vielfalt entfalten – Gemeinsam für starke Schulen“. Mit 11 allgemeinbildenden Schulen in HH arbeiten wir am Aufbau einer diversitätssensiblen und diskriminierungskritischen Schulentwicklung. Das Programm wird von der Stiftung Mercator gefördert und wird in Hamburg in Kooperation mit der BSB und dem LI umgesetzt.
  3. Seit 2018 nehmen über 330 Schülerinnen zwischen 10 und 18 Jahren an Technovation Girls Germany teil, dem gemeinsamen Programm der DKJS und der US-amerikanischen NGO Technovation. Das Programm unterstützt Mädchen dabei, digitale und unternehmerische Kompetenzen auszubauen und mit eigenen Apps Antworten auf soziale und ökologische Herausforderungen ihrer Lebenswelt zu finden. Regionale Umsetzungspartner in Hamburg sind u.a. Adobe, die Nordmetall-Stiftung, die Bücherhallen und der FC St. Pauli.

Wie kann man sich engagieren? 

Wir sind laufend dabei, uns in Hamburg weiter zu vernetzen, und würden gerne auch mit Ihnen in Kontakt kommen – sei es für einen fachlichen Austausch oder um gemeinsam an Ideen für eine bessere und gerechtere Bildung zu arbeiten. Gerade in Zeiten in der Corona-Pandemie sehen wir, dass unsere Arbeit so wichtig ist wie nie zuvor, um der wachsenden Bildungsungerechtigkeit entgegenzuwirken.

Lust auf den Austausch oder darauf, gemeinsam mit uns zu arbeiten? Dann lassen Sie uns reden! Schreiben Sie Julia Puchta unter julia.puchta (at) dkjs.de oder Markus Lindner unter markus.lindner (at) dkjs.de. Wir freuen uns!

Hier finden Sie die Website der Stiftung.

 

Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit

Hier finden sie die Website der Stiftung. 

 

HSV-Stiftung "Der Hamburger Weg"

Inwiefern trägt Ihre Stiftung dazu bei, das zehnte SDG zu fördern und zu etablieren? 

Die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ engagiert sich nachhaltig für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Metropolregion Hamburg, um gemeinsam Zukunft zu gestalten. Mit den Stiftungsprojekten wird der Nachwuchs in den Bereichen Bildung, Soziales und Sport gefördert und auf diese Weise ein kleiner Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung geleistet. In der Agenda 2030, die im September 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, wird Sport als „wichtiger Ermöglicher nachhaltiger Entwicklung“ bezeichnet. In diesem Sinne übernimmt die HSV Fußball AG als Stifterin gesellschaftliche Verantwortung in der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit mehr als fünf Jahren nutzt die HSV-Stiftung die Begeisterung für den Sport, um sich den Sustainable Development Goals der Agenda 2030 zu widmen:

  • Mit den Stiftungsprojekten in der Säule Sport fördert die HSV-Stiftung Gesundheit und Wohlergehen, da Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Bewegung gebracht werden und ihnen eine gesunde Lebensweise aufgezeigt wird.
  • Die Stiftungsprojekte in der Säule Bildung werden in vielfältiger Art und Weise im Hamburger Weg Klassenzimmer, einem außerschulischen Lernort im Volksparkstadion, umgesetzt und tragen zu hochwertiger Bildung bei. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde das Angebot im Frühjahr 2020 um Online-Formate ergänzt.
  • In der Säule Soziales werden Stiftungsprojekte durchgeführt, um Ungleichheiten zu verringern. Der Fokus liegt u. a. auf Antidiskriminierung und Inklusion.

Zusammen mit den Hamburger Weg Partnern und Förderern sowie zahlreichen weiteren Unterstützern werden Partnerschaften zur Erreichung der Ziele eingegangen.

Welches der Stiftungsprojekte einen Beitrag zu welchem Ziel für nachhaltige Entwicklung leistet, lässt sich in den Stiftungsdokumentationen der HSV-Stiftung (online abrufbar unter https://www.hsv.de/stiftung) anhand der SDG-Icons erkennen.

Hier finden Sie die Website der Stiftung.