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Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen

Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Durch die globale COVID-19 Pandemie und der Problematik des Zugangs zu ärztlicher Versorgung und Impfstoffen ist das dritte Nachhaltigkeitsziel (SDG) besonders aktuell. Durch eine effizientere Finanzierung der Gesundheitssysteme, verbesserte sanitäre Einrichtungen und Hygiene, einen besseren Zugang zu Ärztinnen und Ärzten und eine geringere Luftverschmutzung kann das Leben von Millionen Menschen gerettet werden. Das dritte Nachhaltigkeitsziel (SDG) fordert deshalb ein gesundes Leben für Menschen jeden Alters und die Förderung deren Wohlergehens.
Dazu fällt mir die Stiftung Kinderlotse ein, die sich dem Thema Gesundheit auf besondere Weise widmet. Sie setzt sich für Familien ein, die durch die schwere Krankheit ihres Kindes in eine Notlage gekommen sind. Schauen Sie selbst und lesen Sie den Beitrag unten. Auch die Christoph Lohfert Stiftung macht viel zu dem SDG, sie steht für mehr Patientenorientierung

Beiträge der Stiftungen:

Stiftung Kinderlotse

Stiftung Kinderlotse investiert in Ziele zur sozialen Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeitsarbeit hat den Anspruch, Lebenssituationen herzustellen, von denen in der Zukunft keine Gefahren ausgehen können.
Der Umkehrschluss ist, es gibt heute genügend Problemquellen, die perspektivisch zu gravierenden sozialen und gesellschaftlichen Gefahren heranwachsen können.

Nur mit frühzeitigem Intervenieren -bei absehbaren negativen Tendenzen- haben die Menschen selbst eine Chance auf Abwendung der Gefahren, bevor die Problemquelle zu einem reißenden Bach wird.

Heutzutage wird der Begriff Nachhaltigkeit fast überall eingesetzt. Häufig sogar, um kurzfristige anlassbezogene Maßnahmen zu erklären. Viel seltener werden damit konzeptionell angelegte Prozesse verfolgt, als es notwendig wäre.
Wenn Nachhaltigkeit gelingen soll, geht es darum Lebensgewohnheiten dauerhaft zu verändern. Dazu sind mehrere Aufbauschritte notwendig:

  • Die Einsicht und der Wille zur Veränderung.
  • Die Bereitschaft notwendige Schritte zu gehen und Hilfe anzunehmen.
  • Das Üben und Lernen veränderten Rahmen- und Lebensbedingungen, mit einem Mentor.
  • Die Festigung neuer Handlungen.

Ökologische Nachhaltigkeitsgedanken sind im Trend, doch sollte auch die soziale Nachhaltigkeitsunterstützung an Bedeutung gewinnen, denn immer mehr Menschen kommen mit Ihrer Lebenssituation nicht zurecht und brauchen Hilfe für die Zukunft.

Der Kinderlotse versteht sich als Mentor und Chancengeber zur sozialen Nachhaltigkeit.

Die UN ruft mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen dazu auf, gefährdende Zustände auf und in der Welt zu verbessern.

Wir als Kinderlotse engagieren uns insbesondere im Bereich des dritten Nachhaltigkeitsziels der UN: „Ein gesundes Leben und Wohlergehen ermöglichen – für alle Menschen jeden Alters“. 

Die Diagnose ein schwer krankes Kind zu haben, ist eine hoch emotionale Belastungssituation für die ganze Familie. Selbst, wenn sich die gesundheitliche Tendenz des Kindes zum besseren bewegt, bleiben schmerzhafte Erinnerungsschäden bei den Familienmitgliedern zurück. Inwieweit sich die Familien von den Schwierigkeiten und Einschränkungen wieder erholen können, ist von der frühen begleitenden Hilfe zur Alltagsgestaltung abhängig.

Der Kinderlotse sieht seine Aufgaben darin, den Familien als Mentor beim Aufbau der neuen Lebensgestaltung zu helfen.

Gesundheit als ein wichtiges Gut verstehen

Stabilität in der eigenen Lebenswelt zu haben, ist ein wichtiges Gut. Gesund zu sein, ist die Grundlage zur Selbstbestimmung und zur Wahrnehmung der Alltagskompetenzen und der Integration ins gesellschaftliche Leben. 

Hier setzt die Arbeit des Kinderlotsen an. Hilfe geben, damit das Familienleben nicht aus den Fugen gerät. Unser Motto: Nachhaltigkeit durch frühzeitige Intervention, bevor es zu Problemen kommt. Prävention vor Vereinsamung, Krankheit und Therapie!

Wissenschaftliche Berichte zeigen bei bestimmten Erlebnissen auf, dass auch noch Jahre später, alte Wunden wieder aufbrechen. Deren Wirkung fallen dann oft viel heftiger aus.

Unsere Projektarbeit: Soziale Nachhaltigkeit - braucht soziale Chancen!

Soziale Chancen werden gebraucht, um die eigenen Veränderungsprozesse gestaltet zu können. Der Kinderlotse ebnet den Familien den Weg, ihre Möglichkeiten zu erkennen und neue Lebensbedingungen anzunehmen damit das Leben mit einem kranken Kind gelingt.

Dazu geben wir der ganzen Familien die notwendige Unterstützung, Beratung und Begleitung, zur Stabilisierung des Alltages unter Pflegebedingungen.  

Unsere unterstützenden Maßnahmen:

  • Frühzeitige Beratung bereits im Krankenhaus.
  • Stabilisierung der ambulanten Versorgung durch Hausbesuche.
  • Individuelle und auf den Bedarf bezogene Beratung durch Fachpersonal.
  • Geschwisterhilfe zur Verarbeitung der Situation.
  • Förderung der kindlichen Entwicklung des kranken Kindes in unserer Kita für schwerkranke Kinder.
  • Entlastung der Eltern durch zeitweise Übernahme der Pflege.

Leider werden diese Hilfe nur teilweise von öffentlichen Kostenträgern finanziert. 20% der Kosten müssen wir durch Spenden finanzieren.

Die Stiftung Kinderlotse gibt den Familien die Chance zurück in ein Leben, welches mal gut funktioniert hat, bevor das Kind schwer erkrankte oder schwerkrank zur Welt kam.

Durch Herstellung von Stabilität, Wohlbefinden und Gesundheits-erhaltung, sehen wir uns als sozial engagierter Chancengeber für positiven Zukunftsaussichten.

Christoph Lohfert Stiftung

Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

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Die Ziele der UN sind unsere Ziele – Gesundheit – also dessen „höchstes erreichbare Maß“ (WHO) – ist ein Menschenrecht. Eine patientenorientierte Medizin trägt zum Wohlergehen aller – jenseits von Kassen- oder Ländergrenzen – bei.

Die Christoph Lohfert Stiftung steht für mehr Patientenorientierung

Deutschland verfügt über eines der besten Gesundheitssysteme der Welt – das hat auch die Pandemie-Situation gezeigt. Hier sind verhältnismäßig weniger Menschen an Covid-19 gestorben als in anderen Ländern. Dennoch gibt es große Lücken und blinde Flecken. Insbesondere in der Patientenorientierung oder in der Kommunikation. Bei der Vermeidung unerwünschter Nebenwirkungen von Medikamenten zum Beispiel kommt es oft auf die Souveränität der Patient:innen und ihre Gesundheitskompetenz an: Aber nicht jede:r versteht die Beipackzettel, nicht jede:r traut sich eine Anordnung des Arztes oder der Ärztin kritisch zu prüfen, und oft fehlt der eigentlich verbindliche Medikationsplan.

Lohfert-Preis: Nachmachen erwünscht – prämierte Projekte dienen als Vorbild

Die Christoph Lohfert Stiftung (CLS) engagiert sich daher für die Verbesserung von Patientenorientierung, -kommunikation und -sicherheit: Der kranke Mensch, seine Bedürfnisse und Interessen sollen stärker in den Mittelpunkt der medizinischen Versorgung gerückt werden. Dazu vergibt die Christoph Lohfert Stiftung jährlich den mit 20.000 Euro dotierten Lohfert-Preis. Beispielhafte Projekte in der Fachöffentlichkeit werden publik gemacht, um sie (flächendeckend) in der Regelversorgung zu etablieren. In 2021 wird das Hamburger Modell des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf prämiert – ein von stationär bis ambulant -übergreifendes langfristiges Versorgungsmodell für psychisch schwer Erkrankte. Der Clou dieses Projekts: Ein festes therapeutisches Behandlungsteam (Engl: Assertive Community Treatment) koordiniert und begleitet die Menschen nach der Behandlung im Krankenhaus mit vielen ambulanten Unterstützungsmaßnahmen im Umfeld der Erkrankten. So werden Rückfälle oder auch Behandlungsabbrüche vermieden; die Menschen können oftmals ein normales Leben führen.

Projektfonds zur Unterstützung patientenorientierter Projekte

Mit einem Projektfonds unterstützt die Stiftung jährlich bis zu zehn weitere, diverse Projekte wie zuletzt die STOP SUDEP Initiative, die über plötzlichen Epilepsietod aufklärt oder AMPO International e.V.: Die gemeinnützige Organisation unterstützt bedürftige Kinder, Jugendliche und Frauen im westafrikanischen Staat Burkina Faso mit einer eigenen Krankenstation, in der sie kostenlos medizinisch betreut werden.
Es gibt immer noch viele Bereiche in der medizinischen Versorgung, die von der Politik bzw. in der Regelversorgung nicht ausreichend Beachtung finden. Als Beispiel: Die Früherkennung von Sepsis ist in anderen Ländern bereits viel etablierter. In Deutschland ließen sich etwa bis zu 20.000 Todesfälle jährlich vermeiden. Der Vorsitzende der Sepsis-Stiftung, Prof. Konrad Reinhart, kämpft daher schon seit mehreren Jahrzehnten für einen nationalen Aktionsplan, Sepsis als Qualitätsindikator in den Krankenhäusern und die Aufklärung der Bürger:innen. An der Kampagne "Deutschland erkennt Sepsis" des Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) hat sich die Christoph Lohfert Stiftung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit beteiligt, um dem Thema eine möglichst große Aufmerksamkeit in der Gesellschaft zu geben.

Unterstützung gesucht für mehr Patientenorientierung

Wir freuen uns über die Verbreitung unserer Inhalte in Ihrem Netzwerk ebenso wie über jede finanzielle Spende für unseren Projektfonds oder unsere Öffentlichkeitsarbeit an: Christoph Lohfert Stiftung, Hamburger Sparkasse, IBAN DE29 2005 055 1002 3238 87, Stichwort: Projektfonds / Lohfert-Preis / Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Möglichkeiten Ihres Engagements finden Sie auf unserer Website www.christophlohfert-stiftung.de. Wenden Sie sich gerne auch an unsere Stiftungsmitarbeiterin Nelli Buchner +49.40.5577.5400

Projekte

Hamburg Media School Stiftung: Werteorientierter Werbefilm

Innerhalb von zwei intensiven Semestern werden im Masterstudiengang »Werteorientierter Werbefilm« junge, bereits filmerfahrene, gesellschaftspolitisch engagierte und begabte Absolventinnen und Absolventen affiner Studienfächer zu Werbefilmproduzentinnen und Werbefilmproduzenten weitergebildet.

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Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll: Federleicht

Mit dem Projekt „Federleicht“ ermöglichen wir Geburtstagsfeiern für Kinder aus einkommensschwachen Familien, in denen ein oder beide Elternteil/e eine psychische Erkrankung hat/haben.

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Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke: Sozialrechtliche Beratung

Familien mit lebensbegrenzend erkrankten Kindern leben in einer besonderen Belastungssituation. Sie stehen großen Herausforderungen bei der Pflege und Erziehung ihres erkrankten Kindes gegenüber und müssen gleichzeitig das Wohl der Geschwisterkinder im Blick behalten. Oft sind die … weiterlesen

Benita Quadflieg Stiftung: Segeln auf der Fortuna – Nachhaltigkeit und Inklusion

Auf dem Traditionssegelschiff Fortuna werden Reisen mit sozialem, pädagogischem und therapeutischem Zweck durchgeführt. Gemeinsam setzen und bedienen die Mitreisenden die Segel, kochen, angeln und erkunden das Land. Kinder mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen sammeln wertvolle Erlebnisse an … weiterlesen

Rüdiger Kurt Bode-Stiftung: Wasser-Ressourcenpreis

Der Preis zeichnet Forscherpersönlichkeiten aus, die in der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft in interdisziplinärer, praxisorientierter Forschungsarbeit herausragende Strategien und Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der globalen Wasserressourcen entwickeln. Die bisherigen Preisträger: 2012: Professor … weiterlesen

Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit Hamburg: Praxis MitMenschlichkeit

Gesundheit ist ein Menschenrecht – trotzdem ist die medizinische Behandlung von Menschen ohne Krankenversicherung nicht sichergestellt. Die Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit setzt sich mit der Praxis MitMenschlichkeit an drei Standorten in Hamburg dafür ein, dass Menschen ohne Versicherung ärztlich versorgt werden – … weiterlesen

Evangelische Stiftung Alsterdorf: DigiContact Digitale Unterstützung für Menschen mit Behinderung mit Hilfe einer Videoassistenz

DigiContact ist ein videogestütztes Assistenzangebot, das ergänzend zur persönlichen Assistenz r Menschen mit Behinderung perspektivisch täglich 24 Stunden erreichbar ist. Die App „DigiContact“ lässt sich durch visuelle Klarheit und eine Reduzierung der Funktionen … weiterlesen

Infinitas-Kay-Stiftung: Hospiz im Park

Bau eines Hospizes im Osten von Hamburg Die Infinitas-Kay-Stiftung wird gemeinsam mit den Bürgern in Bergedorf ein Hospiz bauen mit einem Bereich auch für junge Erwachsene. Im Vergleich mit älteren Menschen weisen junge … weiterlesen