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Ziel 2: Kein Hunger

Den Hunger beenden, Ernäh­rungs­sicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirt­schaft fördern

Die Hauptursache dafür, dass Menschen nicht genug zu essen haben, ist Armut: Den Menschen fehlt das Geld, um sich Nahrungsmittel zu kaufen. Hunger kann zu Flucht und Vertreibung und zu Hoffnungslosigkeit und Gewalt führen. Eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern ist ein besonders wirksames Instrument, um Hunger zu bekämpfen. Denn sie schafft Einkommen und Beschäftigung und kann die Versorgung der Menschen langfristig sichern. Das zweite SDG fordert, den Hunger zu beenden, möchte Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen.
In Hamburg setzt sich zum zweiten SDG vor allem die Annemarie Dose-Stiftung ein. Sie unterstützt die Hamburger Tafel und andere gemeinnützige Organisationen in Hamburg, die sich für hilfsbedürftige Menschen engagieren. Unten finden Sie einen Beitrag der Stiftung.

Beiträge der Stiftungen:

Annemarie Dose-Stiftung

Inwiefern trägt Ihre Stiftung dazu bei, das zweite SDG zu fördern und zu etablieren?

Die Annemarie Dose-Stiftung wurde im Jahre 2002 von Annemarie Dose, der Gründerin des Hamburger Tafel eV ins Leben gerufen. Mit dieser Stiftung wollte sie die Hilfe für bedürftige Personen in Hamburg, insbesondere die Unterstützung für die Obdachlosen, finanziell für die Zukunft absichern. Dazu wurde ein Kapitalstock aufgebaut, aus dessen Vermögenserträgen der Hamburger Tafel eV und andere karitative Organisationen in Hamburg unterstützt werden können. Die steuerlich erlaubten freien Rücklagen in beträchtlicher Höhe stehen für einmalige, besonders erforderliche Maßnahmen zur Verfügung.

Die Hamburger Stiftungstage 2021 stehen unter dem Themenschwerpunkt ‚Nachhaltigkeit‘. Das wird konkretisiert durch die von der UN formulierten Ziele, den Sustainable Development Goals (SDG). Dazu gehören neben den ökologischen Aspekten auch die ökonomischen, wie der nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Weiter stehen auch die sozialen Aspekte im Fokus, wie der Zusammenhalt in der Gesellschaft und die Bekämpfung von Hunger und Armut.

Wir als Stiftung glauben, einen kleinen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele beitragen zu können, indem wir langfristig den Verein Hamburger Tafel eV unterstützen. Wir haben z.B. durch die Anschaffung großer Kühlmöglichkeiten oder die Mitfinanzierung neuer Auslieferungsfahrzeuge geholfen, dass nicht mehr verkaufsfähige Lebensmittel denen zu Gute kommen, die sie dringend benötigen.

Erzählen Sie uns von einem Projekt zum SDG.

Besonders im Jahre 2020 war wegen der Corona-Pandemie die Unterstützung der Bedürftigen besonders schwierig, aber auch besonders nötig. Die Annemarie Dose-Stiftung hat deswegen 25 Projekte mit insgesamt 20 000€ gefördert. Zuschüsse wurden gegeben für die corona-bedingten zusätzlichen Kosten für die Versorgung von Obdachlosen und anderen Hilfsbedürftigen. Ein Beispiel dafür ist die Beschaffung von Wetterschutz, weil eine Betreuung nicht in geschlossenen Räumen möglich war. Weiter wurde für Desinfektionsmittel und Gesichts-Masken gesorgt, als es die Unterstützung dafür von anderer Stelle noch nicht gab. Auch bei der Beschaffung von Mehrweggeschirr oder Mehrweg-Trinkflaschen wurde geholfen.       

Die Stiftung arbeitet mit äußerst geringen Kosten. Das ist möglich, weil alle Verwaltungsarbeiten vom ehrenamtlichen Vorstand erledigt werden. Sie selbst ist nicht operativ tätig ist. Ihre Hilfe erfolgt immer über andere gemeinnützige Organisationen.

Wie kann man sich engagieren? 

Wer sich persönlich engagieren will und einen Teil seiner Zeit für eine gute Sache einsetzen möchte, findet eine gute Gelegenheit bei der Hamburger Tafel eV, wo jederzeit Ehrenamtliche für die Mitarbeit bei der Auslieferung, im Lager oder im Büro gesucht werden.

Hier finden Sie die Website der Stiftung.