Landnutzungskonflikte zwischen Mensch und Wildtieren

Die Rückkehr des Wolfs und die Erholung der Bestände von Wildschwein und Kranich führen vor allem in landwirtschaftlich geprägten Gebieten zu Nutzungskonflikten. Spannungsfelder ergeben sich einerseits für Landwirte, aber auch für Naturschützer, Jäger, Anwohner und Touristen sowie die zuständigen Behörden.

In den UNESCO-Biosphärenreservaten Schaalsee, Deutschland, und Kristianstads Vattenrike, Schweden, erproben die vier Wissenschaftler der Juniorforschungsgruppe vergleichend Präventionsmaßnahmen, wie z.B. Ablenkfütterung, Einzäunen und gezieltes Monitoring. Unter Einbeziehung der betroffenen Landnutzer werden die Potenziale dieser Maßnahmen mit der bisherigen Praxis abgeglichen und wildtierspezifische Raum-Zeit-Analysen auftretender Schäden mit sozio-ökonomischen Analysen kombiniert. Die Synthese der Untersuchungen dient der Herausarbeitung spezifischer Lösungsstrategien unter Berücksichtigung regionaler und wildtierspezifischer Besonderheiten.



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Hannes König

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