Wie (un)politisch ist der Sport?

Donnerstag, 17. Juni 2021

19:00–20:30 Uhr

Hamburg

Eintritt frei

Seit den 1950er Jahren ist in der Charta der Olympischen Spiele festgelegt, dass jegliche politische Demonstration oder Propaganda bei den Spielen nicht gestattet sind. Derartige Sportereignisse bieten aber seit jeher eine Bühne für politische Zwecke und die Instrumentalisierung von Sportlerinnen und Sportlern.

Ob aus rassenideologischen Gründen, zur sogenannten Wehrhaftmachung des Volkes oder bei Olympia 1936, Sport nahm etwa im Nationalsozialismus eine tragende Rolle ein. Wie wurden Sportlerinnen und Sportler im Sinne der NS-Ideologie instrumentalisiert? Wie positionierten sie sich selbst? Welche Parallelen gibt es zur politischen Vereinnahmung des Sports in der Gegenwart? Und wie gehen Sportlerinnen und Sportler heute mit ihrer Rolle um?

Darüber diskutieren Schülerinnen des Hamburger Johanneums mit der Box-Europameisterin Bintou Schmill und dem Sportwissenschaftler Berno Bahro.

Termin/Uhrzeit

Donnerstag, 17. Juni 2021
19:00–20:30 Uhr

Ort

Hamburg

Zielgruppen

Erwachsene, Breite Öffentlichkeit

Veranstalter

Körber Stiftung